Samstag, 26. Juli 2014

Abschied aus Neuseeland

Nach einem halben Jahr voller guter Erfahrungen, vielen unglaublichen Freundschaften und Erinnerungen, die wohl ewig bleiben, heißt es für mich nun auch Abschied zu nehmen von dem wunderbaren Aotearoa!! Ich hatte eine mega Zeit hier und habe mich sofort heimisch gefühlt.
Nun werde ich für 2 Wochen in die Cook Islands fliegen, um einen Tauchkurs zu machen und am Strand abzuchillen:) Danach geht es für ca. 6 Wochen nach Australien, bevor in Hong Kong meine Reise endet! 
Ich weiß nicht in wie weit ich Internetzugang habe in den nächsten Wochen, ihr werdet jedoch definitiv Bilder zu sehen bekommen!

Ich wünsche euch eine Gute Zeit und haltet die Ohren steif!


LG 

Philipp.

Montag, 7. Juli 2014

Addiction to Skydiving: Skydive Taupo

Heute gibt es einen gleich noch einen Beitrag von meiner Seite:)


Wir hatten vier Wochen davor beschlossen an diesem Wochenende nach Taupo zum „Skydiving“ zu gehen.  Also bin ich am Freitag sofort nach der Arbeit mit Chris (der übrigens auch aus Stuttgart kommt) mit dem Bus nach Hamilton gefahren, wo unsere zwei holländischen Kumpels wohnen.
Nach der Ankunft sind wir nach einem kurzen Stop in deren Haus dann sofort losgezogen um das nächtliche Hamilton zu erkunden. Ich weiß nicht mehr wieviele Bars bzw. Clubs wir gesehen haben, aber es war alles dabei von House, Hip Hop, Livemusik in einem Irish Pub, bis zu Elektro^^. Um kurz vor 4 sind wir jedoch nach Hause gegangen, um das Deutschland Spiel zu sehen. Da unser Bus nach Taupo jedoch relativ früh gekommen ist, haben wir einfach den Schlaf gelassen und sind sofort nach dem Spiel zum Frühstück übergegangen. Ein bisschen hart war es für mich schon, denn ich hatte eine spontane Hausparty in meinem Haus hinter mir, weshalb es dann schon die zweite schlaflose Nacht warJ.
Wir sind also mit dem Bus nach Taupo gefahren und gegen 12 Uhr dort angekommen. Dort wartete die erste „Enttäuschung“ auf uns, denn das Skydiving  wurde aufgrund des starken Windes gecancelt und auf Sonntag verschoben.  Also verbrachten wir den restlichen Tag in der Hostel Bar mit Pool, Karten spielen und so weiter.
Am Sonntag sind wir dann auch zeitig zum Holland Spiel aufgestanden, bei dem meine beiden niederländischen Freunde fast einen Herzkasper nach dem anderen bekommen hätten.
Danach ist dann endlich der erlösende Anruf gekommen, dass wir heute springen können, denn das war schließlich der Grund unserer ganzen Reiserei! Aufmerksame Leser meiner Berichte werden sich nun fragen, warum zur Hölle ich nochmal freiwillig aus einem Flugzeug springe. Die Antwort ist relativ einfach: Weil es Spaß macht und mit Freunden sogar noch mehr!!
Wir wurden von einem Shuttle Bus vom Hostel zum Flugplatz ein bisschen außerhalb von Taupo gefahren. Nach einer kurzen Einführung wurden wir dann gefragt, ob wir von 9000, 12000 oder 15000ft springen möchten. Wir haben uns natürlich für das Höchste entschieden. 15000ft sind ca. 4500m (4,5km!!). Der Grund ist relativ einfach, weil hier die Free Fall Dauer mit ca. 1min am Längsten ist!
Nachdem wir die Ausrüstung (Springanzüge, Helm etc.) angezogen haben, haben sich unsere Tandemmaster vorgestellt. Meiner hieß Patrick, ist Schwede und vor vielen Jahren nach Neuseeland ausgewandert. Witziger Weise war dies der einzige Name, der uns vorher schon bekannt war, denn unser Fahrer hat erwähnt, dass es einen besonders verrückten Tandemmaster gibt. Naja ihr könnt euch denken wer es ist…
Nun ging es mit dem Flugzeug nach oben und nach ca. 15min waren wir dann auf der richtigen Höhe angekommen. Nach einem letzten Check der Ausrüstung, hieß es dann Klappe auf und ab in die Tiefe. Diese Minute im freien Fall ist mir viel länger vorgekommen und das Gefühl dabei ist wirklich unbeschreiblich cool. Mit ca. 200km/h geht es dabei nach unten, wobei der Wind einen „abfedert“! Nach einigen Drehungen von Patrick und nachdem ich wirklich nicht mehr wusste, was oben und was unten ist, zog er dann die Leine des Fallschirms. Das Coole an diesem Sprung war, dass ich den Fallschirm selbst steuern durfte, was ich natürlich zu weiteren Drehungen nutzte!
Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir dann sicher gelandet. Im Nachhinein kann ich sagen, dass Bungee Jumping definitiv ein größerer Adrenalinkick ist, denn ich habe das Gefühl, dass beim Skydiving das Gehirn gar nicht so richtig rafft, was vor sich gehtJ
In diesem Post gibt es keine Bilder, dafür aber ein Video, damit ihr auch ein bisschen an meinem Sprung teilhaben könnt. Stefan hat das Video gekauft, das heißt ihr werdet nur ihn während des Sprunges sehen, jedoch sind auch wir anderen teilweise im Film vertreten. Viel Spaß mit dem Video und beste Grüße vom anderen Ende der Welt!!



Napier

Wie im letzten Post versprochen, werde ich heute euch von meiner Tour nach Napier erzählen, der „Hauptstadt“ der Hawke’s Bay Region. Die Stadt liegt im Süden der Ostküste der Nordinsel und die Region ist für ein sehr mildes Klima bekannt, weshalb hier auch vorrangig Wein angebaut werden kann.  Der Anteil der Maori hier ist mit ca. 22 % relativ hoch und nicht weit von Napier liegt ein Hügel mit dem Namen „Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturi­pukakapi­kimaungahoronu­kupokai­whenuakitanatahu“ (easy oder?). Dies ist mit 85 Buchstaben die zweitlängste Ortsbezeichnung der Welt und wird von den Einheimischen normalerweise mit „Taumata“ abgekürzt.
Das Besondere an Napier jedoch ist die Architektur. Denn die Stadt wurde am 3.Februar 1931 von einem schweren Erdbeben getroffen und total zerstört. Die Einwohner wollten mit dem Wiederaufbau bzw. Neubau eine neue Epoche beginnen. Daher entschieden sie sich Architekturstudenten aus dem ganzen Land nach Napier zu holen, um neue und kreative Ideen dafür zu entwickeln. Sie wählten Betonplatten als Baumaterial und verzierten diese im Art Déco-Stil, was zu dieser Zeit die günstigste Methode war.
Napier ist heute als die Art Déco Hauptstadt der Welt bekannt und man fühlt sich wie in einem großen Freiluftmuseum, wenn man durch die Straßen läuftJ
Jedoch für junge Leute ist hier nicht so viel geboten, nach dem Sonnenuntergang sind die Straßen wie leergefegt und es gibt auch nur einen richtigen Pub in der Innenstadt. Um das Nachtleben ein bisschen zu genießen muss man hier schon ins ca. 3km entfernte Hafendorf Ahuriri gehen, welches mit Bars und Nightclubs auf einen wartet. Es war gut, dass uns das im Hostel gesagt wurde, andererseits wäre es vielleicht ein bisschen langweilig gewesen am Abend!
Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende mit ein bisschen Wandern, Sightseeing und vor allem relaxen im Spa-Bereich!


Unser Hostel. Direkt an der Uferpromenade gelegen

Uferpromenade

Blick auf Cape Kidnappers


Blick auf den Eingang des Skating Parks

Unzählige dieser Norfolk Tannen säumen hier die Uferstraße!


"A&B Building". Das Wahrzeichen Napiers hab ich mir sagen lassen











High five







Ein Stück Heimat:)

Stadtpark.


Black Sand Beach




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Blick vom Bluff Hill Aussichtspunkt

Blick vom Bluff Hill Aussichtspunkt (2)

Blick vom Bluff Hill Aussichtspunkt (4)

Blick vom Bluff Hill Aussichtspunkt (5)