Donnerstag, 26. Juni 2014

Waitomo Caves


Letztes Wochenende bin ich mit Val in die Waitomo Region gefahren, um 3 der spektakulärsten Höhlen Neuseelands anzuschauen.
Zuallererst, sind wir in die wohl berühmteste und am meisten touristische gegangen: Watiomo Glowworm Cave. Die Hauptattraktion sind wie der Name schon vermuten lässt die winzigen Glühwürmchen. Die Tour durch die Höhle ist etwas ganz besonderes und ich habe so etwas bisher noch nie in meinem Leben erlebt. Man gleitet mit einem Boot durch den Waitomo River und kann in der Dunkelheit der Höhle abertausende von den kleinen Insekten an der Höhlendecke bestaunen. Es erinnert  ein bisschen an einen Sternenhimmel in einer klaren Nacht. Auch die Geschichten, die der Tourguide über  Glühwürmer  erzählt sind  sehr interessant. So ist der  Name  im engeren Sinne falsch, da es sich hier nicht um Würmer, sondern um Käfer handelt. Eine witzige Tatsache ist, dass nicht das ganze Insekt leuchtet, sondern nur das Hinterteil:).
Das Glühwürmchen ist bemerkenswert effizient, denn es produziert ein sogenanntes „kaltes Licht“. 95% der Energie gibt es in Form von Licht und nur 5% in Wärme ab-zum Vergleich die Glühbirne ist genau umgekehrt: 95% Wärme und nur 5% Licht. 
Des Weiteren hat es eine  Fähigkeit, die kein anderes an Land lebendes Tier sonst besitzt, nämlich die der  „Biolumineszenz“. Auf Deutsch heißt dass, sie können eigenständig Licht produzieren, ohne von der Sonne angestrahlt zu werden.
Sie sind zudem relativ clever, denn mithilfe des Lichts locken sie kleinere Insekten wie etwa Sandflies an (Diese denken das wäre der Ausgang der Höhle^^). An der Decke hängen zudem winzige Fäden, in denen sich wie in einem Spinnennetz die Beute dann verfängt.
 Aber genug Biologie für heute…nach der Führung durch die Glowworm Cave haben wir uns noch 2 andere, meiner Meinung nach sogar noch spektakulärere Höhlen angeschaut: Die Ruakuri und die Aranui Cave!
Am Ende des Tages haben wir durch Zufall noch ein Rugby Match gesehen, nämlich die Jungs aus Waitomo gegen ein anderes benachbartes Dorf. Die Stimmung war super und auch das ganze Spiel war ein cooles Erlebnis. 
Soweit so gut, nun habt ihr auch Einblicke in das unterirdische Neuseeland, welches zumindest genauso faszinierend ist wie die Oberfläche!

Die nächste Station meiner Reiserei heißt Napier in der Hawkes Bay. 
Bis dahin macht’s gut und passt auf euch auf!

LG Philipp.





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Eingang zum Visitor Centre der Glowworm Cave


Millionen von Glühwürmchen

Die Höhle wird nur durch diese winzigen Tiere beleuchtet...wie ein klarer Stermenhimmel


Höhlenausgang










Spiralförmiger Eingang zu der Ruakuri Cave...diese ist somit auch Rollstuhlgerecht. Der natürliche Höhleneingang ist für die Maori ein "urupa" (Friedhof), also eine heilige Stätte. Daher muss man nun Diesen benutzen!
Dieser Stein ist zur Veranschaulichung hier platziert. Von oben wird Wasser über diesen gegossen. Man kann deutlich sehen, wie das Wasser das Gestein aushöhlt.

Nicht so gut gelungenes Selfie in der Höhle, war eher zu Testzwecken:)

Sieht aus wie ein Vorhang^^

Stalagmiten und Stalagtiten...diese wachsen übrigens nur ca. 1cm pro 100Jahre.





Das sind die angesprochenen Fäden der Glühwürmer. Hier verfängt sich die Beute!







Fossile im Gestein.







Endlich wieder Tageslicht:D

Ab hier sieht man die Aranui Cave






Diese süßen Dinger sind die einzigen Höhlenbewohner...dafür gibt es umso mehr:)


Rugby


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