Letztes Wochenende bin ich mit Val in die Waitomo Region
gefahren, um 3 der spektakulärsten Höhlen Neuseelands anzuschauen.
Zuallererst, sind wir in die wohl berühmteste und am meisten touristische gegangen: Watiomo Glowworm Cave. Die Hauptattraktion sind wie der
Name schon vermuten lässt die winzigen Glühwürmchen. Die Tour durch die Höhle
ist etwas ganz besonderes und ich habe so etwas bisher noch nie in meinem Leben
erlebt. Man gleitet mit einem Boot durch den Waitomo River und kann in der
Dunkelheit der Höhle abertausende von den kleinen Insekten an der Höhlendecke
bestaunen. Es erinnert ein bisschen an
einen Sternenhimmel in einer klaren Nacht. Auch die Geschichten, die der
Tourguide über Glühwürmer erzählt sind
sehr interessant. So ist der
Name im engeren Sinne falsch, da
es sich hier nicht um Würmer, sondern um Käfer handelt. Eine witzige Tatsache
ist, dass nicht das ganze Insekt leuchtet, sondern nur das Hinterteil:).
Das Glühwürmchen ist bemerkenswert effizient, denn es produziert
ein sogenanntes „kaltes Licht“. 95% der Energie gibt es in Form von Licht und
nur 5% in Wärme ab-zum Vergleich die Glühbirne ist genau umgekehrt: 95% Wärme
und nur 5% Licht.
Des Weiteren hat es eine
Fähigkeit, die kein anderes an Land lebendes Tier sonst besitzt, nämlich
die der „Biolumineszenz“. Auf Deutsch
heißt dass, sie können eigenständig Licht produzieren, ohne von der Sonne
angestrahlt zu werden.
Sie sind zudem relativ clever, denn mithilfe des Lichts
locken sie kleinere Insekten wie etwa Sandflies an (Diese denken das wäre der Ausgang der Höhle^^). An der Decke hängen zudem
winzige Fäden, in denen sich wie in einem Spinnennetz die Beute dann verfängt.
Aber genug Biologie
für heute…nach der Führung durch die Glowworm Cave haben wir uns noch 2 andere,
meiner Meinung nach sogar noch spektakulärere Höhlen angeschaut: Die Ruakuri und
die Aranui Cave!
Am Ende des Tages haben wir durch Zufall noch ein Rugby
Match gesehen, nämlich die Jungs aus Waitomo gegen ein anderes benachbartes
Dorf. Die Stimmung war super und auch das ganze Spiel war ein cooles Erlebnis.
Soweit so gut, nun habt ihr auch Einblicke in das unterirdische
Neuseeland, welches zumindest genauso faszinierend ist wie die Oberfläche!
Die nächste Station meiner Reiserei heißt Napier in der Hawkes Bay.
Bis
dahin macht’s gut und passt auf euch auf!
LG Philipp.
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| Bildunterschrift hinzufügen |
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| Eingang zum Visitor Centre der Glowworm Cave |
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| Millionen von Glühwürmchen |
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| Die Höhle wird nur durch diese winzigen Tiere beleuchtet...wie ein klarer Stermenhimmel |
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| Höhlenausgang |
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| Spiralförmiger Eingang zu der Ruakuri Cave...diese ist somit auch Rollstuhlgerecht. Der natürliche Höhleneingang ist für die Maori ein "urupa" (Friedhof), also eine heilige Stätte. Daher muss man nun Diesen benutzen! |
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| Dieser Stein ist zur Veranschaulichung hier platziert. Von oben wird Wasser über diesen gegossen. Man kann deutlich sehen, wie das Wasser das Gestein aushöhlt. |
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| Nicht so gut gelungenes Selfie in der Höhle, war eher zu Testzwecken:) |
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| Sieht aus wie ein Vorhang^^ |
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| Stalagmiten und Stalagtiten...diese wachsen übrigens nur ca. 1cm pro 100Jahre. |
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| Das sind die angesprochenen Fäden der Glühwürmer. Hier verfängt sich die Beute! |
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| Fossile im Gestein. |
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| Endlich wieder Tageslicht:D |
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| Ab hier sieht man die Aranui Cave |
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| Diese süßen Dinger sind die einzigen Höhlenbewohner...dafür gibt es umso mehr:) |
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| Rugby |
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