Montag, 5. Mai 2014

Bay of Islands/ Cape Reinga Osterntrip!

Über das Osterwochenende bin ich zu einem viertägigen Trip in den tropischen Norden Neuseelands aufgebrochen.
Am Freitag ging es mit dem Bus von Auckland nach Paihia mit  Zwischenstopps in einem Kauri Forest (hab leider den Namen vergessen) und der Hundertwassertoilette, einer öffentlichen Toilette im kleinen Ort Kawakawa, in dem der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser einige Jahre lebte. Dazu haben wir eine längere Lunch Pause in Whangarei eingelegt und dort unter anderem die berühmtenWhangarei Falls angeschaut.
Gegen nachmittags sind wir dann im Hostel angekommen, welches sogar einen Pool und einen Whirlpool hatte:)
Am Abend hat dann der hosteleigene Club extra für die Gäste aufgemacht, weil alle anderen Pubs und Bars wegen des Karfreitags geschlossen hatten.
Richtig früh begann der Samstag dann, mit einem sieben stündigen Trip durch die Bay of Islands, also den unzähligen Inseln rund um Paihia. Dieser Trip war einfach mega, weil das Wetter auch mitspielte und die Sonne den ganzen Tag scheinte!!


Die Kommentare des Skippers waren sehr lustig und auch interessant, denn zu jeder kleineren Insel, die wir angefahren haben (so um die 15 insgesamt) hatte er etwas zu berichten. So erzählte er uns zum Beispiel die Geschichte wie James Cook als erster Europäer hier ankam oder dass 1815 das erste Kind europäischer Abstammung hier geboren wurde!
Die Inseln hier werden vermutlich nicht zu Unrecht als „Paradies auf Erden“ beworben: Traumhafte Landschaften mit klarem Wasser und wunderschönen Stränden kann man hier bestaunen, daneben kann man vom Boot aus viele Geschöpfe der Unterwasserwelt beobachten. Besonders cool fand ich die ganzen Delphine, die um unser Boot herumgeschwommen sind, wir haben sogar einen Hai und den kleinsten Pinguin der Welt den Zwergpinguin schwimmen sehen. Der einzige kleine „Negativpunkt“ an diesem Tag war, dass die Delphine ihren Nachwuchs dabei hatten, so war es nicht erlaubt mit ihnen zu schwimmen. Das Highlight war aber, als wir ca. 1.5h auf einer unbewohnten Insel einen Stop eingelegt haben (Urupukapuka Island). Hier könnte ich ein paar Tage aushalten…
Gegen Ende sind einige meiner Mitreisenden sehr blass geworden, was zum einen der Seekrankheit, zum anderen aber sicher auch dem vorigen Abend geschuldet warJ
So gegen 16 Uhr sind wir dann in Russell ausgestiegen, eine kleine Ortschaft mit 1200 Einwohnern, welche zu Beginn des 19.Jahrhundert noch als „Höllenloch des Pazifik“ bekannt war. Heute ist das Leben hier jedoch viel ruhiger und sehr vom Tourismus geprägt. Aufgrund des beständig guten Wetters verbringen viele Neuseeländer ihren Urlaub hier.
Russell ist für die Geschichte Neuseelands nicht ganz unbedeutend, so war es für kurze Zeit die Hauptstadt des Landes nach dem Vertrag von Waitangi. Dieser Vertrag wurde zwischen den Maori und den Engländern geschlossen und wird als älteste Verfassungsurkunde des Landes betrachtet. Der Inhalt war relativ simpel: Es wurden alle Souveränität an die britische Krone übertragen und die Maori bekamen im Gegenzug die Zusage ihre Rechte und Eigentum zu wahren.
Nach einem echt britischen Abendessen (Fish and Chips) ging es spät abends zurück nach Paihia in unsere Hostelbar!
Sonntag machten wir uns dann auf den Weg zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Dieser Ort ist für die Maori von besonderer Bedeutung und sogar heilig, denn von hier aus starten die Toten ihre Reise nach Hawaiki. Hawaiki bedeutet für die Maori sowas wie die Unterwelt und der Legende nach sollen sie von diesem Ort nach Neuseeland gekommen sein. „Reinga“ bedeutet in der Maori Sprache so etwas wie „Absprungplatz“.
Am Cape Reinga treffen zwei Ozeane aufeinander, nämlich der Pazifische Ozean und der Tasmansee. Dies kann man an dem Farbenspiel im Wasser relativ deutlich sehen.
Auf dem Weg zurück nach Paihia wartete dann etwas Besonderes auf uns: Der Ninety Mile Beach mit den riesigen Sanddünen. Hier angekommen sieht es wirklich so aus, als ob man inmitten der Wüste wäre. Für ein paar Dollar kann man sich hier Sandboards ausleihen und von den Dünen runtersausen. Es hat großen Spaß gemacht, vor allem weil der Sand extrem schnell ist. Nur der Aufstieg war etwas mühsamJ Als wir dann am Abend wieder zurück nach Paihia kamen, haben wir den Tag in einem Steakhouse mit einem schönen Angusrind und Speck Burger ausklingen lassen!
Am Montag hieß es dann leider schon Abschied nehmen von diesem besonderen Stück Neuseelands. Jedoch bevor es nach Auckland ging, haben wir auch wieder einige interessante Zwischenstops eingelegt:  Die Haruru Falls und eine Glühwürmchenhöhle haben wir besichtigt. Leider war es in der Höhle verboten Bilder zu machen, aber es war irgendwie magisch als die ganzen Glühwürmchen über uns leuchteten.
So nachdem ihr euch durch den ganzen Text gequält habt, könnt ihr nun die Bilder genießen! Bis zum nächsten MalJ






















































































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