Montag, 22. September 2014

Cook Inseln

Da ich aufgrund logistischer Probleme meinen Laptop nach meinem Praktikumsende heimgeschickt habe, konnte ich meinen Blog leider nicht fortsetzen. Aber natürlich möchte ich euch meine Erlebnisse, die ich in den vergangenen 2 Monaten erlebt habe, auch nicht vorenthalten und werde sie euch im Nachhinein hier präsentieren.

Die erste Station waren die Cook Inseln, welche sich inmitten des Südpazifiks befinden. Warum bin ich hier hergekommen? Naja diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Ich wollte mir den ultimativen Südseetraum erfüllen und von Neuseeland aus liegen diese wunderbaren Inseln einfach vor der Haustür!

Insgesamt war ich für insgesamt 2 Wochen in diesem Paradies und ihr könnt mir glauben, dass ich am Schluss gar nicht mehr weg wollte und es mir an keinem Tag langweilig wurde.

Die Lebenshaltungskosten hier sind relativ teuer oder aber spottbillig.
Relativ teuer ist alles Importierte von Übersee und spottbillig sind die ganzen einheimischen Produkte, klingt logisch oder?

Meine Unterkunft war umgeben von verschiedenen Bäumen und natürlich Kokosnusspalmen. So habe ich mir mein Frühstück auf traditionelle Weise zubereitet, indem ich mir einfach ein paar Früchte (Sternfrucht, Papaya, Mango) gepflügt und heruntergefallene Kokosnüsse gesammelt. Zum trinken habe ich dann einfach das Wasser der Kokosnuss genommen, einem natürlichen Energydrink voll mit Elektrolyte.

Die erste Woche habe ich mit einem Tauchkurs verbracht, bei dem ich viele tropische bunte Fische, Muränen, Haie, Schildkröten und sogar Buckelwale gesehen habe.
Diese Zeit war dann auch relativ "stressig", da quasi der ganze Tag mit Tauchen verplant war.

In der zweiten Woche habe ich es ein bisschen relaxter angegangen und wirklich nur in den Tag reingelebt. Tagsüber war ich die meiste Zeit schnorcheln, am Strand liegen oder ich habe den wunderschönen traditionellen Markt besucht mit allerhand lokalen essbaren und nicht essbaren Besonderheiten.

Ein Highlight in dieser Woche war auf jeden Fall die Island Night mit einem All-you-can-eat Umu Buffet (Speisen aus dem Erdofen) und einer traditionellen Tanz und Folklore Show.

Da die Cook Insulaner am 4. August 1965 ihre Unabhängigkeit von Neuseeland erlangt haben, ist auf der Insel die letzte Juliwoche und die erste Augustwoche eine einzige Party. Daher hätte ich meinen Trip hier her auch nicht besser planen können, so war jeden Abend eine Show mit täglich wechselndem Programm geboten und tagsüber eben der große Markt.

Es war wirklich beeindruckend die Kultur der Einheimischen zu erleben und ich glaube ich habe noch nie freundlichere Menschen getroffen als hier. Jeder ist total relaxed, offen und sofort hilfsbereit. So würde ich auch behaupten gibt es nicht viele Orte auf der Welt, in denen es einfacher und schneller ist zu trampen. Durchschnittlich dauert es vielleicht höchstens 1 Minute bis ein Auto anhällt und einen mitnimmt. Vielleicht liegt es ja daran, dass es nur eine asphaltierte Straße gibt, die rund um die Insel führt.

Total sympathisch an dem Ort war mir neben den Leuten und dem super Klima (25°C und August ist der kälteste Monat hier) auch die Tatsache, dass es keinerlei Verkehrsampeln, Fast Food Ketten wie McDonalds oder aber auch große Hotelketten wie das Hilton gibt. Auch dass man für 2 Stunden am Strand spazieren gehen kann und dort vielleicht nur eine Handvoll anderer Menschen trifft ist eine total coole Erfahrung. Das einzig negative an der Insel sind definitiv die Hähne, die hier wild rumspringen und ab 1Uhr nachts ein riesen Theater veranstalten...auch die vielen streunenden Hunde sind am Anfang gewöhnungsbedürftig, jedoch sind diese total zutraulich und liebenswert.

Aber genug gesagt, denn ich könnte hier noch 5 Stunden weiterschreiben, hier erst mal die Bilder. Vielleicht könnt ihr danach verstehen, warum ich aus dem Schwärmen nicht mehr rauskomme und unbedingt zurück möchte:)
























































































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